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Human Made Technologies

Foto-Aufmaß: die Wand mit dem Tablet vermessen statt mit dem Zollstock

Beim Foto-Aufmaß fotografieren Sie den Auftragsbereich und platzieren Bauteile und Maße direkt auf dem Bild. Nach einer einmaligen Maßstab-Kalibrierung berechnet die Software alle weiteren Längen automatisch. Der Zollstock bleibt in der Tasche, und das Aufmaß ist nachvollziehbar dokumentiert.

Das Problem mit dem klassischen Aufmaß

Auf der Baustelle wird gemessen, notiert und später im Büro abgetippt. Bei jedem dieser Schritte entstehen Fehler: vertauschte Zahlen, unleserliche Zettel, vergessene Positionen. Nachbestellungen und Diskussionen über die Rechnung sind die Folge.

Das eigentliche Wissen steckt zudem im Kopf der Person, die vor Ort war. Fällt sie aus, fehlt der Kontext. Ein dokumentiertes Aufmaß auf dem Foto hält dagegen genau fest, was wo geplant war.

So funktioniert das Foto-Aufmaß Schritt für Schritt

  • Auftragsbereich fotografieren (Tablet möglichst gerade zur Wand halten).
  • Bauteile aus dem Katalog auf dem Foto platzieren, Leitungen oder Kanten einzeichnen.
  • Maßstab einmal an einer bekannten Länge kalibrieren.
  • Die Software rechnet alle weiteren Längen und die Stückliste automatisch.

Warum die Maßstab-Kalibrierung entscheidend ist

Ein Foto allein kennt keine Maße. Erst die Kalibrierung an einer bekannten Länge, etwa einer Türbreite oder einem bereits gemessenen Abschnitt, gibt dem Bild einen Maßstab. Ab dann sind alle eingezeichneten Strecken maßstabsgetreu.

Achten Sie auf eine möglichst frontale Aufnahme. Starke Perspektive verzerrt die Fläche; für große oder schräge Bereiche lohnt sich ein zweites Foto.

Wann sich das Foto-Aufmaß lohnt

Besonders bei vielen Einzelpositionen auf einer Fläche, etwa Steckdosen, Schaltern und Leitungswegen in der Elektroinstallation, spart das Foto-Aufmaß spürbar Zeit und macht das Ergebnis für den Kunden nachvollziehbar.

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